Kongressserie

Stadt-Energie-Verkehr

Stadt-Energie-Verkehr ist eine Initiative der SES, des VCS, der sanu und Future for the commons. Unter diesem Label engagierte sich diese Trägerschaft für eine nachhaltige Stadtentwicklung an der Schnittstelle zwischen Energie, Mobilität, Konsum und öffentlichem Raum. Der Schwerpunkt von Stadt-Energie-Verkehr lag auf der Durchführung von Kongressen zu Nachhaltigkeitsthemen und der Verknüpfung von themenübergreifenden Entwicklungen unserer Gesellschaft.

Kongress 2013: Verdichtetes Wohnen und öffentliche Räume in der 2000-Watt-Zukunft

Mittwoch, 20. März 2013, Cleantec City, BernEXPO

Wie verändert sich das Zusammenleben in den Quartieren und das Sicherheitsempfinden der Bewohner/-innen, wenn die Distanzen kleiner werden?
Wie ist ein Quartier gestaltet, damit die Freizeitbedürfnisse möglichst in der Stadt befriedigt werden und der Energieverbrauch reduziert wird?

Der 3. Kongress Stadt-Energie-Verkehr am 20. März 2013 bietet Ihnen nicht nur neue, praxisbezogene Lösungsansätze, sondern auch multiperspektivische Sichtweisen auf die Herausforderungen der verdichteten Stadt. Mit Theaterimprovisationen werden die verschiedenen Sichtweisen miteinander verknüpft und die Inhalte der Referate aus den Themenfeldern Arbeiten, Wohnen, Freizeit und Mobilität zusammengeführt. Nutzen Sie die Gelegenheit, hochkarätige Referierenden und Persönlichkeiten verschiedenster Fachbereiche aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und NGOs zu treffen. Im Anschluss an die Referate haben Sie im Rahmen eines World Cafés Gelegenheit, das bisherige Verständnis bekannter Problemstellungen zu erweitern und gemeinsam mit anderen Akteuren neue Lösungsansätze zu diskutieren.

Der Kongress findet während der der Cleantec City Messe statt und wird zum ersten Mal zweisprachig durchgeführt - sämtliche Referate werden simultan übersetzt. Während der Mittagspause haben Sie als Kongressteilnehmenden die Möglichkeit, kostenlos die Cleantec City zu besuchen.

Kongress 2011: 2000-Watt-Start - Konkrete Projekte zur Umsetzung

Der Kongress behandelt die 2000-Watt-Gesellschaft auf nationaler, städtischer und lokaler Ebene. Es wird diskutiert und kritisch bewertet, wie Städte und Gemeinden die angestrebten energetischen Ziele am effizientesten erreichen können. Vier Fallbeispiele aus den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Konsum zeigen, wie die 2000-Watt-Gesellschaft umgesetzt werden kann, und wo die Möglichkeiten und Hemmnisse auf dem Weg dorthin liegen.

Kongress 2010: Die Zukunft des Stadtraums - Erneuerbare Energien und CO2-freier Verkehr

Der Hauptfokus des Kongresses lag auf konkreten Projekten aus der Praxis: Spannende Beispiele aus den Bereichen Arbeiten, Wohnen, Konsum und Mobilität illustrierten, dass schon heute enorme Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung bestehen. So kontrolliert die Textilfirma Switcher permanent den ökologischen Fussabdruck der produzierten Kleidung und spart so Energie und Wasser ein. Und die interkulturellen Stadtgärten von „Urban Agriculture“ sensibilisieren die lokale Bevölkerung erfolgreich für biologische Nahrungsmittel. Bestes Anschauungsmaterial für ein gelungenes bau- und energietechnisches Umnutzungsprojekt bot der Veranstaltungsort Gundeldingerfeld, dass die Kongressteilnehmer in einer geführten Exkursion begutachten konnten.